Die Region von Barbate

Das idyllische Fischerdorf Zahara de los Atunes hat sich im Laufe der letzten Jahre mehr und mehr zu einem Tourismusmagneten entwickelt. Dadurch kommt in der 3 km langen Bucht zwischen dem Dorf Zahara und Atlanterra (1. Bucht) zu einer regen Bautätigkeit: zur Zeit entstehen mehrere Reihenhaussiedlungen und Apartmentanlagen. Der lange, breite Sandstrand bietet aber so viel Platz, dass selbst in der Hochsaison noch ausreichend Abstand zum Strandnachbarn gewährleistet ist.
Ganz anders in der 2. Bucht von Atlanterra: hier stehen in Hanglage die feudalsten Villen mit herrlichem Blick auf den Atlantik und den afrikanischen Kontinent. Die gesamte Bucht ist Privatbesitz, die Bauauflagen sind streng. Dadurch kann vermieden werden, dass dieser Teil Atlanterras den selben Wandel mitmacht, wie das Ende der ersten Bucht.
Die steile Felswand, die den Strand östlich begrenzt, ermöglicht auch bei "Levante", dem heißen, starken Südostwind, einen Aufenthalt am Strand.
Ferienhäuser in Zahara und Atlanterra
Apartments in Atlanterra

Barbate besitzt den spröden Charme eines authentischen andalusischen Fischerstädtchens. Hauptwirtschaftsfaktor war lange Zeit der Thunfischfang. Den Anschluß an den Tourismus hat die Stadtverwaltung bis jetzt verschlafen. Diejenigen, die ihren Aufenthalt gerne fern vom Touristenrummel ganz unter Einheimischen verbringen wollen, finden in Barbate einen geeigneten Ort. Direkt vor der Stadt liegt die feinsandige Playa del Carmen, etwas weiter, gleich unterhalb der Steilküste, die herrliche Playa de Yerbabuena.
In letzter Zeit istt Barbate leider wegen des immer reger werdenden Haschisch-Schmuggels öfter in die Schlagzeilen gekommen. Nach dem Rückgang des Fischfanges sind Armut und Arbeitslosigkeit gewachsen. Insbesondere Jugendliche sehen ihre einzige Einkommensquelle im nächtlichen Entladen der "pateras", den kleinen Booten, die in der Meeresenge illegale Frachten transportieren. Die Stadtverwaltung von Barbate war leider nicht fähig, den Tourismus-Sektor als alternative Wirtschaftsquelle zu erschliessen und auszubauen, wie dies in Conil der Fall ist. Als Tourist bekommt man in der Regel nichts von alldem mit. Die sonstige Kleinkriminalität (Taschendiebstahl, Autoeinbrüche) hält sich auch in Barbate in Grenzen.
Apartment in Barbate

Im Parque Natural La Breña und die Marismas von Barbate erwarten den Reisenden eine landschaftliche Vielfalt, wie man sie sonst kaum findet. Sanfte, pinienbewaldete Hügel, Steilküste mit weißen Sandbuchten, eine einzigartige Flora und Fauna und ein Feuchtgebiet von großer ornithologischer Bedeutung.

Los Caños de Meca, einstmals Paradies der Hippies und Aussteiger, hat sich zu einem ruhigen, beschaulichen Urlaubsgebiet für Kenner und Genießer entwickelt. Durch die Künstler, Lebenskünstler, Esotheriker und sonstiges buntes Volk bewahrt die Siedlung ihr einzigartiges, kreatives und liberales Ambiente. Unterhalb des Pinienhügels des Naturparks La Breña befindet sich diese kleine Ansiedlung aus sehr individuellen Ferienhäusern und Villen. Aus den Felsen der Steilküste tropfen unterirdische Wasserquellen. An der Landzunge des Faro Trafalgar hat man die Wahl zwischen Wellen und ruhigem Meer. Ganz in der Nähe fand die berühmte Seeschlacht statt, die Admiral Nelson unsterblich machte.
Im Hochsommer, von Mitte Juli bis Ende August trifft sich in Caños de Meca vor allem die Jugend. Der Strand verwandelt sich zu einer nächtlichen Partyzone. Wer lieber nicht mitfeiern möchte, sondern vielmehr ein ruhiges Plätzchen sucht, sollte lieber nach Zahora ausweichen.
Ferienhäuser in Caños de Meca

Apartments in Caños de Meca

Weiter westlich des Leuchtturms liegt, zwischen Dünen, Pinien und Weiden, die idyllische Siedlung von Zahora (nicht zu verwechseln mit Zahara de los Atunes). Ideal für Kleinkinder ist der geschützte Strand mit seinen natürlichen Wellenbrechern. Wer die Einsamkeit sucht, geht einfach ein paar hundert Meter weiter Richtung Leuchtturm, oder auch nach Westen zur Playa de Mangueta. Hier finden Sie Ruhe und Entspannung.
Ferienhäuser in Zahora


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